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Staatspreis Arbeitnehmerschutz 2007

Ein kleiner Friseurbetrieb steigt auf die Verwendung rein ökologischer Haarpflegemittel um. Ein großer Industriebetrieb montiert Schwingtüren, damit die Mitarbeiter nicht unbedacht eine Fahrstraße betreten können: Nur zwei Beispiele von vermeintlich einfachen Ideen, wie Arbeitsplätze gesünder und sicherer werden können.

Das Wirtschaftsministerium zeichnete heuer bereits zum vierten Mal erfolgreiche Initiativen zur Verbesserung der Qualität der Arbeitsbedingungen, der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes in Betrieben mit einem eigenen Staatspreis aus.

Der Sieg ging an die VAE Eisenbahnsysteme GmbH im steirischen Zeltweg. Durch ein ebenso konsequentes wie kreatives Konzept konnte das Unternehmen die Jury überzeugen. Ebenfalls mit dem Staatspreis ausgezeichnet wurde der Friseursalon Lohninger aus Vorchdorf/ OÖ. Den dritten Preis teilten sich die Linzer voestalpine Stahl GmbH sowie die Veitsch/Radex Gmbh aus Radenthein/Kärnten.

 

Der Einsatz von herkömmlichen Haar- und Hautpflegemitteln ist trotz zahlreicher Verbesserungen und Verwendung von Handschuhen nach wie vor für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter problematisch.

Um den Schutz der Beschäftigten zu verbessern, kommen nun ausschließlich ökologische Produkte zur Verwendung, die weder Haut noch Augen oder Atemwege reizen.

Darüber hinaus wurde der Salon mit Feng-Shui-Elementen ausgestattet. Zur Luftverbesserung sind Pflanzschalen mit dafür geeigneten Pflanzen adaptiert.